Farbtemperatur im Wohnraum: 2700K, 3000K oder 4000K – Was ist richtig?
- Serap Akkaya
- vor 3 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Die Wahl der richtigen Beleuchtung endet nicht beim Design der Lampe. Die entscheidende Frage stellt sich meist erst beim Leuchtmittel: Welche Lichtfarbe ist die richtige? Viele Kunden sind von den Angaben in Kelvin (K) verunsichert. Dabei entscheidet die Farbtemperatur im Wohnraum maßgeblich darüber, ob wir uns entspannen können oder konzentriert arbeiten.
In diesem Ratgeber bringen wir Licht ins Dunkel und zeigen Ihnen, wie Sie Fehlkäufe vermeiden.
Was bedeutet die Kelvin-Zahl?
Die Farbtemperatur wird in Kelvin gemessen. Je niedriger die Zahl, desto „wärmer“ (gelblicher) wirkt das Licht. Je höher die Zahl, desto „kälter“ (bläulicher) wird es.
Für die Farbtemperatur im Wohnraum haben sich drei Standardwerte etabliert:
2700K: Extra Warmweiß
3000K: Warmweiß
4000K: Neutralweiß
2700 Kelvin: pure Gemütlichkeit
Licht mit 2700K entspricht am ehesten der klassischen Glühbirne. Es hat einen hohen Gelbanteil und wirkt sehr behaglich.
Wo einsetzen? Wohnzimmer, Schlafzimmer und überall dort, wo Sie entspannen möchten.
Wirkung: Es fördert die Ausschüttung von Melatonin und bereitet den Körper auf die Ruhephase vor.
3000 Kelvin: Der Allrounder für den Alltag
3000K ist die „moderne“ Warmweiß-Variante. Es ist etwas klarer und weniger gelbstichig als 2700K, ohne dabei ungemütlich zu wirken.
Wo einsetzen? Flure, Treppenhäuser, Badezimmer und – ganz wichtig – die Küche.
Warum 3000K in der Küche besser ist: In der Küche wird gearbeitet. Während 2700K oft zu „schläfrig“ wirkt und Farben (wie bei Lebensmitteln) fast schon zu sehr verfälscht, bietet 3000K die perfekte Balance zwischen Funktionalität und Wohlfühlatmosphäre.
4000 Kelvin: Fokus und Aktivität
Neutralweißes Licht mit 4000K wirkt sachlich und belebend. Es ist ideal, um Details scharf zu erkennen.
Wo einsetzen? Home-Office, Keller, Garage oder als Funktionslicht in der Waschküche.
Wirkung: Es unterstützt die Konzentration und hält länger wach. Im Wohnzimmer wirkt es jedoch meist zu „klinisch“ und ungemütlich.
Übersicht: Welche Farbtemperatur für welchen Raum?
Hier eine kurze Entscheidungshilfe für Ihre Planung:
Raum | Empfohlene Farbtemperatur | Wirkung |
Schlafzimmer | 2700K | Maximale Entspannung |
Wohnzimmer | 2700K - 3000K | Gemütlichkeit & Ambiente |
Küche | 3000K | Klarheit & Frische |
Badezimmer | 3000K | Natürliches Spiegelbild |
Büro / Arbeitszimmer | 4000K | Konzentration & Fokus |
Fazit: Die Mischung macht’s bei den Farbtemperaturen im Wohnraum
Es gibt nicht die eine richtige Farbtemperatur im Wohnraum. Oft ist eine Kombination sinnvoll. Nutzen Sie im Wohnzimmer zum Beispiel 2700K für die Stehlampe neben dem Sofa, aber 3000K für die Einbauspots, wenn Sie den Raum hell erleuchten wollen.
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