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IP Schutzklasse im Badezimmer: Welche Leuchte darf wohin?


Darstellung der verschiedenen IP-Schutzklassen im Badezimmer

Wasser und Elektrizität sind eine gefährliche Kombination. Besonders im Badezimmer, wo Wasserdampf, Spritzwasser oder sogar Strahlwasser auf Lampen treffen können, ist Vorsicht geboten. Damit Sie bei der Planung Ihrer Wohlfühloase auf der sicheren Seite sind, gibt es die sogenannten IP-Schutzarten.

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche IP Schutzklasse im Badezimmer vorgeschrieben ist und was die Unterschiede zwischen IP44 und IP65 für Ihre Installation bedeuten.


Was bedeutet IP eigentlich?

Die Abkürzung IP steht für International Protection (oft auch Ingress Protection). Die darauf folgenden zwei Ziffern geben an, wie gut eine Leuchte gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt ist.

  • Die erste Ziffer: Schutz gegen Berührung und Fremdkörper (z. B. Staub).

  • Die zweite Ziffer: Schutz gegen Feuchtigkeit und Wasser. Für das Badezimmer ist diese Ziffer entscheidend.

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Die Schutzzonen im Badezimmer

Das Badezimmer wird in verschiedene Bereiche unterteilt, für die jeweils eine andere IP Schutzklasse im Badezimmer gilt. Man unterscheidet im Wesentlichen drei Zonen:

Zone 0: Innerhalb von Badewanne oder Dusche

Hier befindet sich die Leuchte zeitweise direkt unter Wasser.

  • Anforderung: Mindestens IPX7 (Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen) und Betrieb mit Schutzkleinspannung (12V).

Zone 1: Flächen oberhalb von Badewanne oder Dusche

Dies betrifft die Wandflächen bis zu einer Höhe von 2,25 m über dem Boden.

  • Anforderung: Mindestens IPX5 (Schutz gegen Strahlwasser) – oft wird hier IP65 verwendet, besonders wenn Massagedüsen oder starke Duschköpfe im Einsatz sind.

Zone 2: Bereich um Zone 1 (60 cm Abstand)

Dazu gehören die Flächen rund um die Dusche oder Badewanne sowie der Bereich um das Waschbecken.

  • Anforderung: Mindestens IP44 (Schutz gegen Spritzwasser).

Zone 3: Der restliche Raum

In Bereichen, in denen kein Spritzwasser zu erwarten ist, reicht theoretisch IP20 aus. Wir empfehlen jedoch auch hier oft Leuchten mit einem gewissen Feuchtigkeitsschutz, um die Langlebigkeit der Elektronik zu erhöhen.


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IP44 vs. IP65 – Wo liegt der Unterschied?

Im Handel begegnen Ihnen meist diese beiden Werte. Doch wann reicht IP44 und wann muss es IP65 sein?

  • IP44: Diese Leuchten sind gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt. Sie sind ideal für die Deckenbeleuchtung im Bad oder Wandleuchten neben dem Spiegel.

  • IP65: Diese Leuchten sind staubdicht und gegen Strahlwasser (z. B. aus einem Duschkopf) geschützt. Wenn Sie eine Leuchte direkt in der Dusche installieren möchten, ist IP65 die sicherere Wahl.

Fazit: Sicherheit geht vor - IP-Schutzklassen fürs Badezimmer

Bei der Wahl der richtigen IP Schutzklasse im Badezimmer sollten Sie keine Kompromisse eingehen. Eine falsche Leuchte an der falschen Stelle kann nicht nur die Lebensdauer der Lampe verkürzen, sondern stellt ein echtes Sicherheitsrisiko dar.

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