LED flimmerfrei: Warum unsichtbares Lichtflackern Ihre Gesundheit belastet
- Serap Akkaya
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Warum unsichtbares Lichtflackern Ihre Gesundheit belastet
Müde Augen, nachlassende Konzentration oder ein unerklärliches Tief am Nachmittag – oft suchen wir die Schuld beim Stress oder zu viel Kaffee. Doch der wahre Übeltäter hängt oft direkt über unseren Köpfen. Minderwertige LEDs weisen häufig ein unsichtbares Lichtflimmern auf, das unser Gehirn zwar nicht bewusst wahrnimmt, das unser Nervensystem jedoch massiv unter Stress setzt. In diesem Artikel erfahren Sie, warum „Flicker-Free“-Technologie kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für ein gesundes Arbeits- und Wohnumfeld ist.
Was ist Lichtflimmern (Flicker)?
Lichtflimmern entsteht durch schnelle Schwankungen der Helligkeit. Das Problem: Unser Stromnetz liefert Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hertz. Billige LED-Treiber (Netzteile) geben diese Schwankungen direkt an das Licht weiter.
Oft ist dieses Flimmern für das bloße Auge unsichtbar, da es extrem schnell geschieht. Dennoch registriert unser Gehirn diese Reize und muss sie ununterbrochen verarbeiten – eine enorme Dauerbelastung für das Nervensystem.
Warum macht flackerndes Licht krank?
Wenn eine Lichtquelle nicht LED flimmerfrei ist, kann dies verschiedene Symptome auslösen. Besonders Menschen, die zu Migräne neigen oder viel am Computer arbeiten, reagieren empfindlich:
Ermüdung der Augen: Die Augenmuskulatur muss sich ständig an kleinste Helligkeitsunterschiede anpassen.
Kopfschmerzen & Migräne: Die ständige Reizüberflutung des Gehirns kann Anfälle triggern.
Konzentrationsverlust: Das Gehirn verbraucht Energie für die Verarbeitung des Flimmerns, die beim Arbeiten fehlt.
Stroboskop-Effekt: Bei rotierenden Maschinen in Werkstätten kann flackerndes Licht so wirken, als stünde die Maschine still – ein gefährliches Sicherheitsrisiko!
Warum flackern LEDs oft beim Dimmen?
Viele LEDs beginnen erst zu flimmern, wenn sie gedimmt werden. Das liegt an der sogenannten Pulsweitenmodulation (PWM). Dabei wird die LED nicht wirklich dunkler, sondern sie wird in extrem kurzen Abständen ein- und ausgeschaltet. Je dunkler man dimmt, desto länger sind die Aus-Phasen.
Hochwertige, LED flimmerfreie Produkte nutzen stattdessen eine Stromstärken-Regelung (Analog-Dimm-Verfahren), bei der das Licht konstant leuchtet, aber weniger Strom erhält.
Woran erkennt man hochwertige, flimmerfreie Leuchten?
Es ist schwer, die Qualität von außen zu sehen, aber es gibt Anhaltspunkte:
Der Handy-Test: Halten Sie Ihre Smartphone-Kamera direkt vor die eingeschaltete Lampe. Sehen Sie dunkle Streifen, die durch das Bild wandern? Dann flimmert die LED stark.
Qualität der Treiber: Achten Sie auf namhafte Hersteller von LED-Treibern (Netzteilen). Diese sorgen für einen sauberen Gleichstrom ohne Restwelligkeit.
Zertifikate: Achten Sie auf Kennzeichnungen wie „Flicker-Free“ oder Angaben zum „Flicker-Index“ (dieser sollte nahe 0 liegen).
Fazit: Investieren Sie in Ihre Gesundheit - flimmerfreie LEDs
Licht ist nicht gleich Licht. Wer beim Kauf nur auf den Preis schaut, zahlt oft mit seiner Gesundheit drauf. Eine Investition in LED flimmerfrei zertifizierte Leuchten ist eine Investition in Ihre Konzentrationsfähigkeit und Ihr tägliches Wohlbefinden.
Suchen Sie garantiert flimmerfreies Licht? Bei Kent Leuchten wählen wir unsere Produkte nach strengsten technischen Kriterien aus. Wir achten darauf, dass unsere Leuchten hochwertige Treiber nutzen, die ein ruhiges und gesundes Licht garantieren.
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